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Leistung 02

KI dort, wo sie tatsächlich Arbeit abnimmt.

Die meisten KI-Vorhaben scheitern nicht an der Technik, sondern an der Auswahl: Sie beginnen beim spannendsten Anwendungsfall statt beim lohnendsten. Wir fangen an der anderen Seite an — bei den Vorgängen, die jeden Tag Zeit kosten.

Auch im eigenen RechenzentrumDSGVO von Anfang anNachvollziehbare Ergebnisse
Einsatzfelder

Wo künstliche Intelligenz trägt.

Künstliche Intelligenz ist kein Selbstzweck. Sie lohnt sich dort, wo ein Vorgang heute Menschen bindet, obwohl er wenig Urteilskraft verlangt — und dort, wo Informationen vorliegen, aber niemand sie findet.

Vier Muster, die in fast jedem Unternehmen vorkommen

  • Unterlagen auswerten. Rechnungen, Lieferscheine, Verträge, Formulare: Inhalte erkennen, prüfen und ins richtige System übertragen — statt abzutippen.
  • Wissen auffindbar machen. Ein Assistent, der auf Ihre eigenen Dokumente antwortet und die Fundstelle mitliefert, damit die Antwort überprüfbar bleibt.
  • Anfragen vorsortieren. Eingehende Nachrichten nach Anliegen, Dringlichkeit und Zuständigkeit einordnen und weiterleiten.
  • Entwürfe vorbereiten. Angebote, Antworten, Berichte als Vorlage erzeugen, die ein Mensch prüft und freigibt — nie ungesehen versendet.

Der Mensch entscheidet

Wir bauen KI-Anwendungen grundsätzlich so, dass eine Person die Entscheidung trifft und das System nur vorbereitet. Das ist keine Vorsicht um ihrer selbst willen: Es ist die einzige Bauweise, mit der man den Einsatz auch dann noch verantworten kann, wenn ein Modell einmal danebenliegt — und das tut es.

Automatisierung ohne KI

Ein erheblicher Teil dessen, was Unternehmen als KI-Bedarf beschreiben, ist in Wahrheit klassische Automatisierung: feste Regeln, saubere Schnittstellen, kein Modell nötig. Das ist günstiger, schneller und zuverlässiger. Wir sagen es Ihnen, wenn Ihr Fall dazugehört.

Vorgehen

Vom Einfall zum Betrieb.

01

Vorgänge sichten

Wir sehen uns gemeinsam an, welche Abläufe wie viel Zeit binden und wie einheitlich sie sind. Daraus entsteht eine Rangfolge nach Aufwand und Nutzen — keine Wunschliste.

02

Machbarkeit prüfen

Für den erstplatzierten Fall bauen wir einen kleinen Versuch mit Ihren echten Daten. Nach wenigen Wochen wissen Sie, ob es trägt — bevor größere Beträge gebunden sind.

03

Einbetten statt danebenstellen

Eine KI-Funktion, für die man ein zweites Fenster öffnen muss, wird nicht genutzt. Wir bauen sie dorthin, wo ohnehin gearbeitet wird.

04

Messen und nachschärfen

Wir vereinbaren vorher, woran der Erfolg gemessen wird, und beobachten die Trefferquote im laufenden Betrieb. Modelle und Vorgaben werden nachjustiert, wenn die Werte abrutschen.

05

Betreuen

Modelle veralten, Daten verändern sich, Anbieter stellen Dienste ein. Wir behalten das im Blick und melden uns, bevor es zum Problem wird.

Rahmenbedingungen

Datenschutz und Rechtsrahmen.

Wo Ihre Daten verarbeitet werden

Sie entscheiden, ob ein Modell im eigenen Haus, in einem deutschen Rechenzentrum oder bei einem Anbieter läuft. Für viele Aufgaben — Unterlagen auswerten, Texte einordnen, im eigenen Wissen suchen — reichen Modelle, die vollständig auf Ihrer eigenen Technik laufen. Dann verlässt kein Datensatz Ihr Haus.

Der europäische KI-Rechtsakt

Die KI-Verordnung der EU gilt seit dem 1. August 2024 und wird gestaffelt wirksam. Seit dem 2. Februar 2025 gelten die Verbote bestimmter Praktiken und die Anforderung, dass Beschäftigte im Umgang mit KI ausreichend geschult sind. Seit dem 2. August 2025 gelten Pflichten für Anbieter von Basismodellen. Am 2. August 2026 folgen die Anforderungen an Hochrisiko-Anwendungen sowie erweiterte Transparenzpflichten.

Ob Ihre Anwendung überhaupt in eine dieser Klassen fällt, hängt vom Einsatzzweck ab — die meisten betrieblichen Anwendungen tun das nicht. Wir arbeiten diese Frage im Konzept mit ab und dokumentieren die Einordnung, damit Sie sie belegen können.

Rechtlicher Hinweis

Die vorstehenden Angaben zum Rechtsrahmen geben den uns bekannten Stand vom 30. Juli 2026 wieder und dienen der Orientierung. Sie ersetzen keine Rechtsberatung. Für eine verbindliche Einordnung Ihres konkreten Falls ziehen Sie bitte eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt hinzu; wir arbeiten auf Wunsch mit Ihrer Kanzlei zusammen.

FAQ

Häufige Fragen.

Müssen unsere Daten dafür in die Cloud?

Nein. Für viele Aufgaben genügen Modelle, die vollständig auf Ihrer eigenen Technik laufen. Wo ein externer Dienst deutlich bessere Ergebnisse bringt, legen wir das offen und Sie entscheiden — dann mit Auftragsverarbeitungsvertrag und klar begrenztem Datenumfang.

Woher wissen wir, ob die Ergebnisse stimmen?

Indem wir es messen. Vor dem Start legen wir gemeinsam fest, was ein gutes Ergebnis ist, und prüfen an einer Stichprobe gegen. Diese Messung läuft im Betrieb weiter, damit ein Nachlassen auffällt, bevor es jemandem im Alltag auffällt.

Was, wenn das Modell etwas erfindet?

Deshalb bauen wir Anwendungen, die ihre Quelle mitliefern, und lassen Menschen freigeben, bevor etwas nach außen geht. Ein System, das ungeprüft handelt, empfehlen wir nur dort, wo ein Fehler folgenlos bleibt.

Brauchen wir dafür eigene Fachleute?

Für den Betrieb nicht. Für den Nutzen schon: Es braucht jemanden bei Ihnen, der den Vorgang wirklich kennt. Diese Person ist im Projekt wichtiger als jede Technik.

Wie fangen wir klein an?

Mit einem einzigen Vorgang, der oft vorkommt und heute Zeit kostet. Nach wenigen Wochen steht ein Ergebnis, an dem sich entscheiden lässt, ob und wie es weitergeht.